Mittwoch, 3. März 2010

Ring frei für Runde 3!

Soviel zum Thema Projektmanagement

So, jetzt bin ich also schon im dritten Semester an der FOM. Man wundert sich: Das geht schneller, als gedacht. Das Semester verspricht recht spannend zu werden. Vier Kurse stehen auf dem Plan, und es werden Seminar- oder Hausarbeiten geschrieben sowie Vorträge gehalten werden müssen. Die Themen sind glücklicherweise schwerpunktmäßig eher in der IT angesiedelt:
  • Grundlagen Projektmanagement
  • Scriptsprachenorientierte Programmiertechnik
  • Betriebssysteme Theorie
  • Web-Programmierung (Optionalmodul)
Der Projektmanagement-Kurs wird von Dr. Bonne, ehemals Deutsche Telekom, gehalten und erscheint mir recht vielversprechend. Neben klassischem Projektmanagement will er auch auf agile Methoden wie Scrum eingehen, was ich natürlich sehr begrüße.

Web-Programmierung beginnt mit PHP und setzt HTML- und CSS-Kenntnisse voraus. Lustig, dass HTML und CSS erst zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Lehrplan steht. Ein Paradebeispiel für eine gelungene Organisation der Kursinhalte...
Die Klausur findet am letzten Tag des Semesters am 31.7. statt. Da sitze ich leider bereits im Flieger nach Portugal. Das wird dann also mein erster Nachschreibetermin.

Die beiden anderen Kurse starten erst in den kommenden Wochen.



Dienstag, 2. März 2010

Warum die Post untergehen muss


Die Post ist der Verwalter eines untergehenden Mediums, des analogen Briefs. Ich wage mal die These, dass in 20 Jahren kaum noch jemand handgeschriebene Briefe versendet.

Damit sich der Prozess des Immer-weniger-Briefe-schreibens nicht noch beschleunigt, pflegt die Post einen bewundernswerten Kundenservice. Frankiert man beispielsweise hochwertige Umschläge von Kommunions-Einladungskarten falsch, wird man umgehend auf seinen Fehler aufmerksam gemacht und bekommt die fehlerhaften Briefe mit einem dezenten Hinweis versehen zurückgesendet. Klasse Service! Auch die damit verbundene Erziehungsmaßnahme ist wohl durchdacht: Zunächst wird die Briefmarke entwertet, dann der Umschlag unbrauchbar gemacht - so lernt der Kunde definitiv, dass er einen folgenschweren Fehler gemacht hat! Wäre doch gelacht...


Liebe Verwandschaft! Sobald ich neue Umschläge bestellt habe, werde ich die Karten umgehend noch einmal, natürlich ordnungsgemäß frankiert, versenden. Bis dahin fühlt euch auch ohne Karte herzlich eingeladen!

Freitag, 12. Februar 2010

La Vialla

Ein tolles Beispiel für richtig gutes Marketing hat mir heute früh die Post in Form eines unscheinbaren Pappkartons geliefert. Absender: Die Fattoria La Vialla.

La Vialla ist ein familiengeführter Bio-Betrieb in der Toscana, der neben Wein, Olivenöl und Käse eine Vielzahl anderer Leckereien wie Pasta, Saucen, oder Honig herstellt und vertreibt. Dazu gibt es mehrmals im Jahr aufwändig produzierte und verpackte Kataloge. Hier stimmt einfach das Gesamtpaket: Die Qualität genau so wie die Präsentation der Produkte. Dazu eine Story, die so stimmig ist, dass ich mich manchmal frage, ob das nicht vielleicht auch nur Marketing ist. Wein, Oliven, Toskana, Familie, Bio... fast schon zu schön, um wahr zu sein.

Heute kam auf jeden Fall das erste Päckchen im Jahr 2010, und schon das Auspacken war wieder mal ein Genuss:



Es ist immer wieder beeindruckend, mit wie viel Liebe und Sorgfalt hier so triviale Dinge wie ein Prospekt produziert und präsentiert werden. Das Päckchen enthielt nette Neujahrsgrüße, ein Prospekt der neuen Produkte für 2010, ein dickes Büchlein "La ricette di Giuliana", prallgefüllt mit tollen Rezepten aus der Toskana, sowie eine DVD mit einem Bericht über die Fattoria vom Hessischen Rundfunk.

Bei mir hat das Ganze auf jeden Fall mal wieder funktioniert: Ich bin restlos begeistert und bestelle natürlich gleich mal wieder einen riesigen Karton Leckereien aus der Toscana.

Related Posts with Thumbnails