Ab sofort blogge ich auf posterous: foppa.posterous.com.
Tschöö Blogspot!
Samstag, 16. April 2011
Dienstag, 18. Januar 2011
Das eSemester
Das 4. Semester biegt auf die Zielgerade: Vier Klausuren und die Abgabe von drei Hausarbeiten stehen in den nächsten knapp vier Wochen auf dem Programm. Bisher auf jeden Fall das arbeitsintensivste Semester, soviel steht mal fest...
Am vorigen Freitag ging die Prüfungsphase mit der E-Business Klausur bei Prof. Buchkremer los. Eigentlich ein Thema, das mir schon durch meine Berufspraxis einigermaßen liegen sollte. Die Klausur war dann aber so seltsam gestellt, dass ich mich momentan mit einer Einschätzung relativ schwer tue. Erwartet hätte ich Fragen, bei denen man weit ausholen und die großen Zusammenhänge des famosen elektronischen Geschäftslebens erklären könnte. Stattdessen wurde sowas gefragt:
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| Ja, danke. Jetzt weiss ich, was eSyndication ist... |
- Was ist eTagging?
- Was versteht man unter eSyndication
- Was ist Trunkierung?
- Was sind boolsche Operatoren?
- Was bedeutet Suche in Feldern?
- Was ist ein Thesaurus?
Und so weiter. Ich bin ja der Meinung, dass das Abfragen solcher Detailinformationen nicht unbedingt belegen, ob man ein Thema grundsätzlich verstanden hat oder nicht. Aber ich bin ja auch nicht Dr. eBuchkremer. Abwarten, was das gegeben hat...
Als nächstes steht die Abgabe der Hausarbeit in CRM & Sales am Dienstag - oh Gott, das ist ja schon morgen!!! - an. Die Note dürfte katastrophal ausfallen, denn mit Prof. Dr. Weuthen ist der Studienleiter der FOM unser Vertriebsexperte und Dozent, und nach allem, was man so über ihn hört, gibt er bereits für eine falsch zitierte Textstelle eine glatte Fünf.
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| Wirst du wohl richtig zitieren!?! |
Es wäre schade, wenn es wirklich so käme, denn irgendwie ist diese Form der "Erziehung" doch ein bisschen antiquiert und würde der Arbeit der letzten Wochen nicht wirklich gerecht. So eine Art Fünf ist im Grunde das Pendant zum Rohstock früherer Jahre: "Zeig mal deine Finger! Und Zack! Du sollst doch nicht falsch zitieren! Zack!"
Andererseits kann man ja schauen, dass man richtig zitiert. So kann man den Schlägen vielleicht entgehen...
Gleich am Samstag geht es dann mit wahrscheinlich schmerzenden Fingern in die Netzwerke-Klausur. Das bedeutet wohl, dass ich so langsam mal mit dem Lernen anfangen sollte.
Die nächsten Termine: 5.2.2011 Klausur CRM&Sales und am 12.2.2011 die Krönung: Die Klausur in Algorithmen. Die kleine Seminararbeit in Web-Anwendungsentwicklung, die bis Ende Februar stehen muss, ist dagegen dann fast schon wieder ein Kinderspiel. Thema: "Von Scrum zu Kanban - Einsatz agiler Software-Entwicklungsmethoden im Lebenszyklus einer Web-Anwendung"
Vielleicht verirrt sich ja ein Kommilitone vom der FOM auf diesen Artikel, deshalb zu guter Letzt noch ein Tipp: Ich empfehle, im dritten Semester keine Klausur oder Hausarbeit ins Vierte verschieben! Das ist nicht zu schaffen.
Mittwoch, 10. November 2010
Bummer dude. Bummer.
Wo soll's hin gehen, Apple?
Der Xserve wird nur noch bis Ende Januar 2011 verkauft und es wird keine neue Version geben (Siehe auch Heise News).
Apple zeigt damit deutlich, welchen Weg sie zukünftig gehen wollen. Fullscreen Apps und den MacApp-Store anstatt Business Integration. Eine OS X 10.7. Lion Server Version ist gar nicht erst angekündigt.
Schade, so wird man dann doch in die Arme von Microsoft getrieben.
Der Xserve wird nur noch bis Ende Januar 2011 verkauft und es wird keine neue Version geben (Siehe auch Heise News).
Apple zeigt damit deutlich, welchen Weg sie zukünftig gehen wollen. Fullscreen Apps und den MacApp-Store anstatt Business Integration. Eine OS X 10.7. Lion Server Version ist gar nicht erst angekündigt.
Schade, so wird man dann doch in die Arme von Microsoft getrieben.
Sonntag, 31. Oktober 2010
Wissenschaftliches Arbeiten
In diesem Semester, mittlerweile dem vierten, zieht der Arbeitsaufwand an der FOM merklich an, was vor allen an den zu schreibenden Hausarbeiten liegt. Bereits im letzten Semester stand eine erste Arbeit im Fach Projektmanagement auf dem Plan, die ich aus Zeitmangel leider nicht schreiben konnte. Somit muss ich mich derzeit um gleich vier(!) wissenschaftliche Arbeiten kümmern:
- Projektmanagement
- Fallstudien
- CRM & Sales
- Web-Anwendungsentwicklung
Die Schwierigkeit beim Einstieg in die Thematik wissenschaftlicher Arbeiten ist zunächst mal das "wissenschaftlich": Wie strukturiert man seine Arbeit, wie recherchiert man seine Quellen, wie zitiert man richtig und wie sieht es mit der Formatierung aus? Die üblichen Probleme des Arbeitens stellen sich dann von ganz alleine ein: Schlechtes Zeitmanagement, fehlende Motivation und alles, was sonst noch zur erfolgreichen Prokrastination gehört.
Glücklicherweise gibt es zum Thema "Wissenschaftliches Arbeiten" einige interessante Websites und Bücher, die ich hier mal gesammelt auflisten möchte. Die Liste wird kontinuierlich um neue Links erweitert.
Glücklicherweise gibt es zum Thema "Wissenschaftliches Arbeiten" einige interessante Websites und Bücher, die ich hier mal gesammelt auflisten möchte. Die Liste wird kontinuierlich um neue Links erweitert.
http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Hauptseite
Wissensdatenbank rund um Themen der Wirtschaftsinformatik von Prof. Dr. Kern mit vielen Tipps und Beispielen zum Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten. Auf winfwiki werden sämtliche Fallstudien der letzten Semester veröffentlicht: Eine große Hilfe, wenn man sich einen Überblick über Aufbau und Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit verschaffen will.
http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Meine_erste_wissenschaftliche_Hausarbeit
Ebenfalls auf winfwiki: Gute Einführung und Hilfe für die erste Hausarbeit.
Wissensdatenbank rund um Themen der Wirtschaftsinformatik von Prof. Dr. Kern mit vielen Tipps und Beispielen zum Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten. Auf winfwiki werden sämtliche Fallstudien der letzten Semester veröffentlicht: Eine große Hilfe, wenn man sich einen Überblick über Aufbau und Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit verschaffen will.
http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Meine_erste_wissenschaftliche_Hausarbeit
Ebenfalls auf winfwiki: Gute Einführung und Hilfe für die erste Hausarbeit.
http://www.wissarbeiten.de
Und schon wieder Prof. Dr. Kern: Zusammen mit Prof. Dr, Schäfer veröffentlich er einen Podcast zum Thema "Wissenschaftliches Arbeiten", den in iTunes abonniert werden kann. Außerdem ein paar interessante Links zu den Themen Plagiate, Präsentationstechniken (am Beispiel von Steve Jobs) und Vermarktung seiner Abschlussarbeit.
http://fallstudien.posterous.com
Oh, Überraschung: Ein weiteres Blog von Prof. Dr. Kern, auf dem er weiterführende Links und Quellen zu seiner Fallstudien-Veranstaltung veröffentlicht. Passt also gut zu den veröffentlichten Fallstudien auf winfwiki.
http://www.wissenschaftliches-arbeiten.org
Bin mir nicht ganz sicher, aber dieses Blog scheint nicht von Herrn Kern zu stammen. Bietet eine gute Anleitung zum Schreiben einer wissenschaftlichen Hausarbeit.
Buch: Wissenschaftliches Arbeiten
Nein, ich bekomme nichts dafür, wenn ich Prof. Kern schon wieder erwähne. Aber auch an diesem Buch hat er mitgewirkt.
Und schon wieder Prof. Dr. Kern: Zusammen mit Prof. Dr, Schäfer veröffentlich er einen Podcast zum Thema "Wissenschaftliches Arbeiten", den in iTunes abonniert werden kann. Außerdem ein paar interessante Links zu den Themen Plagiate, Präsentationstechniken (am Beispiel von Steve Jobs) und Vermarktung seiner Abschlussarbeit.
http://fallstudien.posterous.com
Oh, Überraschung: Ein weiteres Blog von Prof. Dr. Kern, auf dem er weiterführende Links und Quellen zu seiner Fallstudien-Veranstaltung veröffentlicht. Passt also gut zu den veröffentlichten Fallstudien auf winfwiki.
http://www.wissenschaftliches-arbeiten.org
Bin mir nicht ganz sicher, aber dieses Blog scheint nicht von Herrn Kern zu stammen. Bietet eine gute Anleitung zum Schreiben einer wissenschaftlichen Hausarbeit.
Buch: Wissenschaftliches Arbeiten
Nein, ich bekomme nichts dafür, wenn ich Prof. Kern schon wieder erwähne. Aber auch an diesem Buch hat er mitgewirkt.
Donnerstag, 9. September 2010
openDash: Das Ergebnis einer Seminararbeit
Seit einer Ewigkeit spielen wir im Büro mit dem Gedanken, einen Status-Monitor zu installieren, um wichtige Metriken unserer Web-Server, den Build-Status von Cruisecontrol oder auch einfach nur die aktuelle Uhrzeit im Teamspace anzuzeigen. Die Seminararbeit im Kurs "Web-Programmierung" an der FOM bot nun endlich die Gelegenheit, das Projekt in die Tat umzusetzen. Zusammen mit Frank Schuster, und inspiriert von der großartigen Lösung der Jungs von Panic, haben wir openDash programmiert.

OpenDash ist in PHP programmiert und setzt auf ZendFramework 1.10 auf. Insgesamt wurden bisher neun Module dafür umgesetzt, weitere werden in Kürze folgen:


OpenDash ist in PHP programmiert und setzt auf ZendFramework 1.10 auf. Insgesamt wurden bisher neun Module dafür umgesetzt, weitere werden in Kürze folgen:
- Über Pivotaltracker wird die aktuelle Team-Velocity sowie die Anzahl der Tickets des aktuellen Sprints geholt
- Eine direkte Datenbankabfrage liest KPIs aus einer Mysql-Datenbank
- Der "Gesundheits-Status" unserer Applikation wird aus der NewRelic-API gezogen
- Die aktuelle Uhrzeit, um die Daily Standups nicht mehr zu verpassen (und nicht zu überziehen)
- Der Build-Status sämtlicher Services kommt aus Cruisecontrol.rb und wird als Nachfolger unserer legendären Status-Ampel visualisiert. Fallen die Tests hin, gibt's ein rotes Blinklicht
- Das aktuelle Wetter für Köln. Stimmt fast nie, wenn man mal aus dem Fenster schaut...
- Ein dynamischer Fahrplan für die Straßenbahn in Richtung Köln und Bonn
Das Frontend setzt komplett auf CSS3 und Webkit, als Client wird Google Chrome im Vollbild-Modus verwendet.
Nachdem wir das Projekt bereits in der letzten Woche an der FOM präsentierten und dafür eine 1,3 kassierten (Punktabzüge wegen "nicht erkennbarer Eigenleistung" und Dokumentation... no comment...), geht es nun endlich an den Produktiveinsatz, denn heute wurde der passende LCD-Screen geliefert: Ein Samsung 400DXn-2 mit integriertem Embedded Windows. Anbei einige Impressionen von der ersten Inbetriebnahme. Weitere Bilder folgen, wenn der Screen seinen finalen Platz eingenommen hat!
Samstag, 24. Juli 2010
The return of the Management Basic script
Neulich erreichte mich eine E-Mail von Dr. Thielscher, bei dem ich im ersten Semester Management Basics gehört hatte. Er schrieb mir, dass mein Script bei einigen Kommilitonen des aktuellen ersten Semesters aufgetaucht wäre, und scheinbar recht nützlich bei der Klausurvorbereitung sein könnte:
Sehr geehrter Herr Ziegener!Ihr Skript zur Management Bascis-Vorlesung ist in meinem aktuellen Semester aufgetaucht. Mehrere Studenten haben mich gefragt, ob sie es zur Prüfungsvorbereitung verwenden sollen / dürfen.Zunächst freut es mich, daß Sie sich so sorgfältig mit dem Stoff beschäftigt haben!Wie wollen wir damit weiter umgehen? Ich habe Ihr Skript nur überflogen; das meiste ist völlig richtig, ein paar kleinere Fehler sind auch vorhanden. Damit ich es als "offizielles" Skript verwenden könnte, müßten 1. Sie das überhaupt wollen und 2. ich das Skript überarbeiten; dazu fehlt mir momentan die Zeit.Vorschlag: warum binden Sie es nicht in Ihren Blog ein? Oder haben Sie eine andere Idee für Ihre Kommilitonen?Beste Grüße,Thielscher
Das freut mich natürlich sehr, und selbstverständlich kann jeder das Script gerne herunterladen. Welche "kleineren Fehler" Dr. Thielscher meint, weiss ich leider nicht. Das bitte direkt bei ihm erfragen.
Mittwoch, 31. März 2010
Theorie und Praxis
Schon wieder fast Ostern, und das dritte Semester kommt langsam ins Rollen. Mittlerweile sind auch die Vorlesungen in Betriebssysteme Theorie bei Professor Dr. Peter Friedrich sowie Scriptsprachen bei Dr. Krzizok gestartet, außerdem muss ich mir Gedanken über die Themen der beiden Seminararbeiten in Projektmanagement und Web-Engineering machen.

Auch Scrum
Die Vorlesung bei Dr. Friedrich empfand ich als wohltuend akademisch. Der Anspruch scheint mir, soweit man das nach nur einer Veranstaltung sagen kann, relativ hoch zu sein.
Beim Kurs mit dem schönen Titel "Scriptsprachenorientierte Programmiertechniken" dreht sich alles um die wunderbare Programmiersprache Perl. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass mich das sonderlich interessieren würde, habe aber die Hoffnung, dass ich zumindest meine Regular Expression-Fähigkeiten deutlich erweitern kann. Das kann man immer mal gebrauchen.
Für das Thema der Hausarbeit in Web-Programmierung habe ich bereits konkrete Vorstellungen. Dagegen stehe ich bei Projektmanagement noch ein wenig auf dem Schlauch. Naheliegend wäre ein Thema aus der Welt des agilen Projektmanagements, irgendwas mit Scrum oder Kanban. Ein richtig griffiges Thema ist mir jedoch noch nicht eingefallen, und ein einfacher Vergleich klassischer und agiler Vorgehensweisen soll es nicht sein. Vielleicht mache ich mir mal Gedanken darüber, wie Scrum in Teams außerhalb der Software-Entwicklung funktionieren kann. "Kampf gegen Windmühlen: Einführung von Scrum in der Marketing-Abteilung" zum Beispiel. Oder "Agiles Projektmanagement beim Bau der Kölner U-Bahn".
Wenn jemand eine schöne Idee für mich hat, ich bin für alles offen.
Samstag, 13. März 2010
Noten in F&I und OOP
Fast hätte ich vergessen die Noten der beiden letzten Klausuren nachzuliefern. Also will ich gar nicht lange um den heißen Brei herumreden: OOP lief super: Note 1,3 mit 109 Punkten. Zweitbeste Punktzahl, nur Holgi hat noch mal vier Punkte mehr. Wahrscheinlich aber auch nur, weil er den Prof. wegen der zwei Konstruktoren angemailt hatte ;)
Bei Finance und Investment war ich mir ja extrem unsicher, wie es gelaufen ist. Am Ende stand eine 2,3 mit 135 Punkten. Das ist ja gar nicht mal so schlecht. Berücksichtigt man den Notendurchschnitt von 2,5 und die Tatsache, dass sich der Kurs doch stärker an die BWLer als an uns Wirtschaftsinformatiker richtete, ist das sogar ziemlich erfreulich.
Jetzt fehlt nur noch das F&I Abstract, dann kann man das Semester endgültig zu den Aktien legen. Der Termin dafür steht auch mittlerweile fest: Samstag, 26. April um 16:45 Uhr.
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| Die Klausuren sind geschrieben, die Studenten gehen nach Haus' |
Jetzt fehlt nur noch das F&I Abstract, dann kann man das Semester endgültig zu den Aktien legen. Der Termin dafür steht auch mittlerweile fest: Samstag, 26. April um 16:45 Uhr.
Mittwoch, 3. März 2010
Ring frei für Runde 3!

Soviel zum Thema Projektmanagement
So, jetzt bin ich also schon im dritten Semester an der FOM. Man wundert sich: Das geht schneller, als gedacht. Das Semester verspricht recht spannend zu werden. Vier Kurse stehen auf dem Plan, und es werden Seminar- oder Hausarbeiten geschrieben sowie Vorträge gehalten werden müssen. Die Themen sind glücklicherweise schwerpunktmäßig eher in der IT angesiedelt:
- Grundlagen Projektmanagement
- Scriptsprachenorientierte Programmiertechnik
- Betriebssysteme Theorie
- Web-Programmierung (Optionalmodul)
Der Projektmanagement-Kurs wird von Dr. Bonne, ehemals Deutsche Telekom, gehalten und erscheint mir recht vielversprechend. Neben klassischem Projektmanagement will er auch auf agile Methoden wie Scrum eingehen, was ich natürlich sehr begrüße.
Web-Programmierung beginnt mit PHP und setzt HTML- und CSS-Kenntnisse voraus. Lustig, dass HTML und CSS erst zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Lehrplan steht. Ein Paradebeispiel für eine gelungene Organisation der Kursinhalte...
Die Klausur findet am letzten Tag des Semesters am 31.7. statt. Da sitze ich leider bereits im Flieger nach Portugal. Das wird dann also mein erster Nachschreibetermin.
Die beiden anderen Kurse starten erst in den kommenden Wochen.
Dienstag, 2. März 2010
Warum die Post untergehen muss
Damit sich der Prozess des Immer-weniger-Briefe-schreibens nicht noch beschleunigt, pflegt die Post einen bewundernswerten Kundenservice. Frankiert man beispielsweise hochwertige Umschläge von Kommunions-Einladungskarten falsch, wird man umgehend auf seinen Fehler aufmerksam gemacht und bekommt die fehlerhaften Briefe mit einem dezenten Hinweis versehen zurückgesendet. Klasse Service! Auch die damit verbundene Erziehungsmaßnahme ist wohl durchdacht: Zunächst wird die Briefmarke entwertet, dann der Umschlag unbrauchbar gemacht - so lernt der Kunde definitiv, dass er einen folgenschweren Fehler gemacht hat! Wäre doch gelacht...
Liebe Verwandschaft! Sobald ich neue Umschläge bestellt habe, werde ich die Karten umgehend noch einmal, natürlich ordnungsgemäß frankiert, versenden. Bis dahin fühlt euch auch ohne Karte herzlich eingeladen!
Freitag, 12. Februar 2010
La Vialla
Ein tolles Beispiel für richtig gutes Marketing hat mir heute früh die Post in Form eines unscheinbaren Pappkartons geliefert. Absender: Die Fattoria La Vialla.
La Vialla ist ein familiengeführter Bio-Betrieb in der Toscana, der neben Wein, Olivenöl und Käse eine Vielzahl anderer Leckereien wie Pasta, Saucen, oder Honig herstellt und vertreibt. Dazu gibt es mehrmals im Jahr aufwändig produzierte und verpackte Kataloge. Hier stimmt einfach das Gesamtpaket: Die Qualität genau so wie die Präsentation der Produkte. Dazu eine Story, die so stimmig ist, dass ich mich manchmal frage, ob das nicht vielleicht auch nur Marketing ist. Wein, Oliven, Toskana, Familie, Bio... fast schon zu schön, um wahr zu sein.
Heute kam auf jeden Fall das erste Päckchen im Jahr 2010, und schon das Auspacken war wieder mal ein Genuss:
Es ist immer wieder beeindruckend, mit wie viel Liebe und Sorgfalt hier so triviale Dinge wie ein Prospekt produziert und präsentiert werden. Das Päckchen enthielt nette Neujahrsgrüße, ein Prospekt der neuen Produkte für 2010, ein dickes Büchlein "La ricette di Giuliana", prallgefüllt mit tollen Rezepten aus der Toskana, sowie eine DVD mit einem Bericht über die Fattoria vom Hessischen Rundfunk.
Bei mir hat das Ganze auf jeden Fall mal wieder funktioniert: Ich bin restlos begeistert und bestelle natürlich gleich mal wieder einen riesigen Karton Leckereien aus der Toscana.
Freitag, 29. Januar 2010
Statistische Analyse einer Klausur

Man hat ja schon von anderen Kursen gehört, dass die Klausuren von Prof. Thiel nicht gerade für ihre hervorragenden Ergebnisse bekannt sind - weder in Statistik & Numerik, noch in Datenbankmanagement. Auch wir haben da keine Ausnahme gemacht. Anbei die ausführliche statistische Analyse des heute veröffentlichten Klausurergebnisses:
Note Anzahl1,0 01,3 01,7 02,0 02,3 02,7 03,0 13,3 03,7 24,0 24,3 14,7 05,0 5
Berechnung des arithmetischen Mittel (gewichtet):
((0 x 1) + (0 x 1,3) + (0 x 1,7) + (0 x 2) + (0 x 2,3) + (0 x 2,7) + (1 x 3) + (0 x 3,3) + (2 x 3,7) + (2 x 4) + (1 x 4,3) + (0 x 4,7) + (5 x 5)) / 11 =
(3 + 7,4 + 8 + 4,3 + 25) / 11 =
47,7 / 11 = 4,3
Damit kann ich meine 4,0 sogar noch als kleinen Erfolg feiern. Abhaken, Deckel drauf und schnell vergessen.
Wie funktioniert Geld?
Prof. Dr. Hose versucht uns ja nun schon seit Monaten die Geheimnisse der verschiedensten Finanzierungsformen näher zu bringen - mit mäßigem Erfolg. Wir Informatiker tun uns naturgemäß etwas schwerer damit als Banker, die das bereits in Ausbildung und Praxis benötigt haben.
Was mir zum Verstehen einiger Grundlagen der Finanzwirtschaft geholfen hat, ist dieses wunderbare Video von Max von Bock: "Wie funktioniert Geld?"
Unbedingt reinschauen:
Mittwoch, 27. Januar 2010
UPDATE: Punkte der Datenbankklausur veröffentlicht
Seit heute ist die erreichte Punktzahl der Klausur in Datenbankmanagement im FOM-Studienbuch online einsehbar - nicht jedoch die Note. Da machen es die Herren Dozenten noch etwas spannend.
120 Punkte waren insgesamt zu erreichen, aufgeteilt auf 75 Punkte im praktischen und 45 im theoretischen Teil.
Eigentlich war es nahezu unmöglich, den Schmitz-Teil nicht fehlerfrei zu bestehen, doch ich habe es geschafft, irgendwo 4 Punkte liegenzulassen. Erreichte Punktzahl: 71.
Im theoretischen Sandhaus-Teil bin ich auf 40 Punkte gekommen, macht zusammen 111 von möglichen 120 Punkten, also 92,5%.
Jetzt heißt es abwarten, was das für eine Note ergibt.
UPDATE: Die Noten sind da: 1,3. Das passt, würde ich mal sagen.
Samstag, 16. Januar 2010
Klausuren Part I&II: Statistik und Datenbankmanagement

Da ist sie! Die Gauß-Verteilung!
Hallo Klausurphase. Nach der Datenbankmanagement-Klausur am vorigen Freitag, stand heute Statistik & Numerik bei Dr. Thiel auf dem Programm. Die Vorbereitung auf diese Klausur gestaltete sich etwas schwierig, da nahezu jede Übungsaufgabe, die zur Verfügung stand, fehlerhaft war. So konnte man am Ende nie sicher sein, ob man selbst oder der Dozent einen Fehler gemacht hat - oder ob das Ergebnis vielleicht sogar richtig ist.
Die Klausur selbst war sehr fair gestellt und eigentlich schaffbar. Wie bei der (ebenfalls fehlerhaften) Übungsklausur, die zur Vorbereitung zur Verfügung stand, wurden fünf Fragen aus unterschiedlichen Gebieten der Statistik gestellt: Arithmetisches Mittel, Median, Varianz, Standardnormalverteilung, bedingte Wahrscheinlichkeiten, Poissonverteilung, Konfidenzintervall und Hypothesentests.
Leider hatte ich bei den bedingten Wahrscheinlichkeiten wieder meine Probleme und bei den Hypothesen ist mir die Zeit ausgegangen. Wenn alles andere einigermaßen richtig ist, sollte es hingehauen haben. Es könnte aber knapp werden.
Dagegen war die Klausur in Datenbankmanagement problemlos. Eigentlich waren es zwei Klausuren, denn der erste Teil (Datenbankentwurf) wurde von Prof. Sandhaus, der zweite (SQL) von Herrn Schmitz gestellt. Im praktischen Teil mussten zwei SQL-Queries geschrieben sowie eine Reihe Multiple Choice-Aufgaben beantwortet werden. Insgesamt sehr einfach. Der theoretische Teil war da schon eine größere Herausforderung: Aus einem längeren Text über Teams, Spieler, Ligen und Fans musst das Entity Relationship Model erstellt werden, welches dann in das relationale Datenbankmodell transformiert werden sollte. Dazu wurden die Definitionen der drei Normalformen abgefragt.
Am 5. Februar folgt nun noch OOP und eine Woche später Finance & Investment. Dann ist auch das zweite Semester geschafft!
Samstag, 12. Dezember 2009
Total im Scientific Abstract-Stress. Nicht.

Klausurstress (Kein Originalfoto, wie an den Haaren zu erkennen)
Am Montag steht mit dem Scientific Abstract in Finance & Investment die erste Klausur des zweiten Semesters an. Vier Themen stehen zur Auswahl, die allesamt vorbereitet werden wollen:
- Die Rolle der Banken in der zukünftigen Finanzierung des Mittelstandes. Analysieren Sie kurz Möglichkeiten der Kreditnehmer an Kapitalmärkten.
- Eine hohe Eigenkapitalquote ist einerseits erstrebenswert, andererseits ist sie betriebswirtschaftlich unter bestimmten Prämissen nicht immer sinnvoll. Diskutieren Sie kurz diese aufgestellte Themenstellung.
- Im Rahmen der aktuellen Finanzmarktkrise droht in Deutschland eine Kreditklemme seitens der Banken. In diesem Zusammenhang ist der Stellenwert von Mezzaninekapital erheblich gestiegen. Stellen Sie diese Art der Finanzierung kurz vor und diskutieren und analysieren Sie diese Form der Unternehmensfinanzierung konstruktiv kritisch.
- Die Corporate Governance Idee besteht aus fünf wesentlichen Bestandteilen. Erläutern Sie drei davon und beurteilen Sie anschließend, ob sich durch diese Elemente das Ziel der Corporate Governance Konzeption tatsächlich realisieren lässt.
Wie immer gilt: Ein Thema wird vom Dozenten ausgewählt, dann hat man 60 Minuten Zeit um insgesamt zwei handschriftliche DIN A4-Seiten dazu zu schreiben. Insgesamt scheint es völlig verschiedene Strategien zu geben, um das Problem der Abstracts zu lösen:
- Alle vier Abstracts zur Vorbereitung schreiben und dann auswendig lernen.
- Variation hiervon: Nur eins, maximal zwei Abstracts schreiben, den Rest von Kommilitonen "ausleihen" - und dann alle auswendig lernen.
- Themen selbständig recherchieren, tatsächlich verstehen und stichpunktartig festhalten. Zur Klausur wird dann das geballte Wissen abgerufen und das Abstract aus dem Ärmel geschüttelt.
- Keinerlei Vorbereitung, da die Themen trivial sind.
Das Wochenende steht auf jeden Fall für die meisten noch mal voll im Zeichen der Klausur-Vorbereitung. Diejenigen, die am Tag vor der Klausur nicht mehr lernen müssen gehören entweder zur Variante 4 (also den Finanzkrisenmitverantwortlichen), oder haben sich, so wie ich, vergessen zur Klausur anzumelden. Oh Mann, wie dämlich!
Weder Emails an die FOM, noch persönliches Erscheinen im FOM-Büro konnten da noch helfen: Wenn die Anmeldefrist einmal vorüber ist, gibt es keine Chance, sich noch nachträglich zur Klausur anzumelden. So hieß es zumindest.
So wird der Sonntag vor der Klausur eher ein ruhiger welcher. Vielleicht lerne ich stattdessen Statistik. Sicherheitshalber habe ich mich aber schon mal zu allen anderen Klausuren des Semesters angemeldet. Sicher ist sicher. Nachschreibetermin für die Abstract-Klausur ist irgendwann im März.
Dienstag, 24. November 2009
Objektorientierte Lernfortschrittskontrolle
Neulich wurde mir gesagt, dass ich schon lange nichts mehr gebloggt hätte. Es wird also scheinbar mal wieder Zeit für Neues aus der FOM.
Student Consulting - WTF?
Im Kurs Objektorientierte Programmiertechnik bei Dr.-Ing. Dirk Bernhard bekommen wir einen Einblick in die wundersame Welt der Abstraktion, Vererbung und Polymorphie. Gearbeitet wird mit Java. Bei der Bearbeitung des Student Consultings (oder neu: der Lernfortschrittskontrolle) werden jedoch haufenweise Fragen zu C++ gestellt. Nicht nur das: In einer Veranstaltung, die die Vorteile der Objektorientierten Programmierung lehren soll, kommt mir die folgende Frage irgendwie seltsam vor:

"Geben Sie an, in welchen Situationen die Verwendung von objektorientierter Programmierung nachteilig ist": In allen.
Man könnte auch über die Vorteile reden. Aber nun gut...
Mittwoch, 9. September 2009
156 Mann und en Fahn vürre dran!
Vorbei die beschaulichen Zeiten von kuscheligen Kursen mit 15 Mann - jetzt kommt Finance&Investment mit der sensationellen Kursteilnehmerzahl von 156!

Bald auch an der FOM?
Wie, zum Teufel, kommt diese große Zahl Studierender zustande, mag man sich da fragen. Des Rätsels Lösung kommt man auf die Schliche, wenn man sich die Studiengänge der Teilnehmer genauer anschaut: Fast 100 Studierende sind "echte" BWLer und in Business Administration eingeschrieben. Nicht nur das, sie sind auch allesamt im vierten oder fünften Semester. Der Rest verteilt sich auf Steuer- und Wirtschaftsrechtler (drittes bzw. zweites Semester) sowie die bekannte Hand voll Wirtschaftsinformatiker, ebenfalls im 2. Semester.
Bei solchen zusammengelegten Kursen muss man sich schon die Frage stellen, ob tatsächlich Chancengleichheit unter den Studenten gegeben ist. Kann ein Wirtschaftsinformatiker im zweiten Semester, der gerade mal einen Crash-Kurs BWL bei Thielscher gehört hat, die gleichen Voraussetzungen für ein Fach "Finance & Investment" haben, wie ein Vollzeit-BWLer im vierten Semester?
Am 7.Oktober geht's los, ich bin wirklich gespannt...
Mittwoch, 2. September 2009
Die aufgewertete Klausur
Pünktlich zum Semesterbeginn wurden gestern die Ergebnisse der Mathe-Klausur veröffentlicht. Ich kann nicht behaupten, dass ich verstehe, was da genau abgelaufen ist. Hier meine Version der Geschichte:
Herr Prof. Xia war aus irgendeinem Grund mit uns und unserer Mitarbeit in seinem Kurs nicht zufrieden. Gerade in den beiden letzten Vorlesungen war ihm eine gewisse Enttäuschung darüber, dass wir ihn fast ausschließlich zu den Klausurthemen löcherten, anzumerken. Enttäuschung ist dabei noch milde ausgedrückt - er wirkte eher ein wenig angewidert.
Daraufhin kündigte er einseitig unser vereinbartes "Gentlemens Agreement" und stellte uns mit einer schön schweren Klausur vor einigermaßen unlösbare Probleme. Frei nach dem Motto "Das habt ihr nun davon".
Beim Korrigieren wird ihm dann ziemlich übel geworden sein, denn natürlich waren die abgelieferten Ergebnisse alles andere als mathematische Großleistungen. Zumindest war so der nahezu einstimmige Tenor gleich nach der Klausur.
Also wurde das Ergebnis der Klausur vom aufgewertet, schätzungsweise um eine ganze Note. Anders ist dieses Ergebnis nicht zu erklären:

Vielleicht ist das aber auch alles nur eine wilde Verschwörungstheorie und wir waren alle einfach viel besser, als wir dachten.
Letztendlich ist es egal: Fach bestanden, Note in Ordnung, Mathe-Reputation zumindest teilweise wieder hergestellt. Das zweite Semester kann kommen...
Donnerstag, 6. August 2009
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